Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum

Dieser Spruch von Carl Zuckmayer passt auf uns, wenn man „Hund“ durch „Berger des Pyrénées“ ersetzt. Schon in unsere erste gemeinsame Studentenwohnung zog 1974 eine Berger-Hündin mit ein. „Juillane de la Fontaine Mitou“ – besser bekannt unter ihrem Rufnamen „Nicki“ – kam direkt von einem Bauernhof in den Pyrenäen. Sie war der erste Pyrenäen-Hütehund überhaupt, der in Deutschland in das Zuchtbuch des VDH eingetragen wurde. 1977 wurden die ersten Berger-des-Pyrénées-Welpen dann in Deutschland geboren: Der Grundstein für unsere Zuchtstätte „vom Wunderhorn“ war gelegt.

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Im Laufe der Jahre folgten Nicki so manche Bergers, viele Welpen wurden geboren, viele Begeisterte für diese unvergleichliche Hunderasse schlossen sich an. Ein Glücksfall war, dass auch Udo Kopernik vom Berger-Virus infiziert wurde. Mit ihm gemeinsam gründeten wir 1982 den „CBP“, den „Club Berger des Pyrénées e.V.“, der 2013 sein 30-jähriges Bestehen im VDH gefeiert hat. Im CBP engagieren wir uns nach wie vor begeistert für die kleinen Hütehunde aus den Pyrenäen.

Immer wieder haben wir uns auf den Ursprung der Rasse zurückbesonnen. So haben wir Anfang des neuen Jahrtausends und im vorigen Jahr jeweils zwei Hündinnen direkt von Hirten in den Pyrenäen zu uns in die Eifel geholt und in unsere Zucht integriert. Ausschlaggebend für die Bauern dort ist, dass die Bergers als Hütehunde im Hochgebirge gute Arbeit leisten. Uns überzeugten diese Bergers durch ihre Vitalität und ihre Arbeitsintelligenz und durch ihr ausgeglichenes Verhalten in allen Lebenslagen – Eigenschaften, die sie zuverlässig an ihre Nachkommen weitergeben. Ein idealer Begleiter im Alltag, ein Familienhund, ein Reisehund, unermüdlich bei allen Aktivitäten in der Natur, der aber auch seine Herkunft nicht vergessen hat und der sich auch als Hütehund sein Brot verdienen könnte.

Fotos: privat